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Faltenbehandlung mit Botox in München - mehr über Hintergründe und Therapieform

Botox Therapie in München - Mimikfalten behandelnMimikfalten werden, wie der Name bereits sagt, durch die häufige und stete Beanspruchung der mimischen Muskulatur hervorgerufen. Im Prinzip resultieren die Falten aus einer mechanischen Belastung des Bindegewebes, welche jeweils an der gleichen Stelle erfolgt. Dies passiert beispielsweise beim Zukneifen der Augen, Zusammenziehen der Augenbrauen oder Stirnrunzeln. Es entstehen mit der Zeit sogenannte Krähenfüße oder Zornesfalten, wie die typischen Mimikfalten umgangssprachlich genannt werden.

Eine Faltenbehandlung mit Botox in München in der Privatpraxis von Dr. med. Tschauder kann die Lösung sein und mittels der adäquaten Dosierung kann die Muskelaktivität im entsprechenden Bereich gezielt abgeschwächt bzw. entspannt werden.

Botox München – tierisches Gift oder medizinische Wunderwaffe?

Entgegen der landläufigen Meinung handelt es sich bei Botox oder Botulinumtoxin nicht um ein Schlangengift. Es ist ein Eiweißstoff, der von einem bestimmten Bakterienstamm gebildet wird, dem sogenannten Clostridium Botulinum. Entdeckt wurde der Stoff Anfang des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem Verzehr von verdorbenen Wurstwaren, infolge dessen eine Lähmung der Atmung festgestellt wurde. Dieser historische Ursprung ist bis heute noch im Namen erkennbar, denn das lateinische Wort Botulus heißt im Deutschen so viel wie Wurst.

In den medizinisch-therapeutischen oder ästhetisch-kosmetischen Bereichen wird heutzutage vermehrt Botulinumtoxin des Typs A (BTX-A) eingesetzt. Es gilt als sehr sicher und effektiv, was dazu geführt hat, dass sich Botulinumtoxin Typ A auf dem weltweiten Markt etablieren konnte.

Die Wirkung einer Faltenbehandlung mit Botox in München, wie sie in der Privatpraxis von Dr. med. Dirk Tschauder angeboten wird, setzt nach drei bis fünf Tagen ein. Nach etwa 10 bis 14 Tagen zeigt sich die ganze Wirkung des Botox und der Effekt hält bis zu maximal 6 Monaten an.

Faltenbehandlung mit Botox – Was sind die ästhetischen Indikationen

In der Privatpraxis von Dr. med. Dirk Tschauder erwartet Sie ein großes Behandlungsspektrum im Bereich Botox München. Es gibt spezifische Indikationen, medizinischer und ästhetischer Art, die für eine Behandlung mit Botox sprechen. Im Bereich der ästhetischen Indikation ist die Zielsetzung klar: Die Glättung von Mimikfalten, um harmonische Konturen im Gesicht zu erzeugen. Zu den ästhetischen Indikationen für eine Faltenbehandlung mit Botox in München zählen:

  • Anhebung der Augenbrauen (eye-brow-lift), Falten zwischen den Augenbrauen (Zornesfalten)
  • Erweiterung der Augenöffnung im Bereich des Unterlids (open-eye-look)
  • auffallende Ausprägung der seitlichen Lachfalten im Bereich des Auges (Krähenfüße)
  • Falten im Bereich des Nasenrückens (bunny Lines), feine Falten um den Mund (Raucherfältchen)
  • Abschwächung einer Kinnquerfalte und Glättung eines Pflastersteinkinns (popply chin)
  • Anhebung des Mundwinkels, Marionetten- oder „Merkelfalten“
  • starkes Sichtbarwerden des Zahnfleisches beim Lachen (Gummy Smile)

Auch bei einer Hypertrophie des großen Kaumuskels, was zu Zähneknirschen (Bruxismus) führen kann, oder bei dem sogenannten Truthahnhals kann eine Behandlung mit Botox zum gewünschten Effekt führen.

Botox spritzen – Was sind typische Komplikationen und Risiken?

Leichte Schwellungen oder kleine Hämatome im Injektionsbereich können nach Botox spritzen auftreten. In den ersten Tagen können in sehr seltenen Fällen auch Kopfschmerzen, Übelkeit oder allgemeines Unwohlsein auftreten. Diese Begleiterscheinungen verschwinden aber ggf. nach kurzer Zeit wieder. Allergischer Reaktionen auf den Stoff Botox sind extrem selten, ebenso wie vorübergehende Sehstörungen oder Herabhängen von Augenbraue oder Oberlid. Wichtig ist, dass für eine Zeit von etwa drei bis vier Tagen auf den Besuch von Sauna und Solarium verzichten werden sollte. Auch extreme Belastungen sind in dieser Zeit zu unterlassen.

Die Behandlung mit Botox durch einen speziell qualifizierten Arzt, wie in der Privatpraxis von Dr. med. Tschauder, stellt eine sichere Methode dar. Die aufgezählten Nebenwirkungen oder Komplikationen sind zeitlich begrenzt und lassen meist nach einer kurzen Zeitspanne von alleine nach. Eine Behandlung mit Botox in Dr. Tschauder’s Privatpraxis in München kann auch bei Bedarf mit einer Faltenunterspritzung (Hyaluronsäure) kombiniert werden.


 

Lesen Sie hier: Botox München - Das Interview mit Dr. med. Dirk Tschauder

*** DAS BOTOX-INTERVIEW ***

Botox spritzen - München. Dr. Tschauder

Redaktion: Wir kennen aus den Medien viele Negativ-Beispiele für die Behandlung mit Botox. Erstarrte und geschwollene Gesichter mit der Überschrift „Botox Panne“ – wie erst kürzlich bei Christian Ulmen. Kann Botox diese Wirkung haben?

Dr. Tschauder: Wenn das Gesicht total unnatürlich und „verzogen“ aussieht, ist Botox nur ein Teil der Wahrheit. Da sind meistens in übertriebener Art und Weise verschiedene Verfahren zur Anwendung gekommen und es wurde unter anderem viel zu viel Volumen kreiert. Eventuell kam noch ein chirurgischer Eingriff, wie etwa ein Facelift, hinzu. Botox wurde bei solchen Ergebnissen oftmals zusätzlich in extrem hoher Dosierung verwendet. Die Amerikaner neigen dazu, mit Botox an die absoluten Limits zu gehen. Bei diesen Dosierungen kann man tatsächlich von einer Lähmung der Muskulatur sprechen. Da rührt sich nichts mehr. Im Englischen: „Frozen Face“ - das eingefrorene Gesicht. Das ist etwas, was wir in Europa scheuen wie der Teufel das Weihwasser! Die Europäer nutzen in der Regel nur 20% bis maximal 50% von der Dosierung, die Amerikaner verwenden. In Amerika ist Botox ein Statussymbol. Man darf sehen, dass man behandelt wurde, und viele verlangen regelrecht von ihrem Arzt, dass sich nichts mehr rühren darf. Es liegt natürlich im Verantwortungsbereich des Arztes, solche Anfragen abzulehnen. Das kommt bei uns auch vor. Sehr selten, aber ich hatte auch schon Kunden in der Praxis in München, die danach gefragt haben und die ich dann unverrichteter Dinge wieder heim schicken musste.

Redaktion: Also bieten Sie keine derartigen Behandlungen an?

Dr. Tschauder: Nein, das mache ich nicht. Entweder der Patient nimmt die Behandlung so an, wie ich das Ergebnis für ästhetisch und natürlich empfinde, oder er muss sich halt eine andere Adresse suchen.

Redaktion: Also lähmen Sie die Muskulatur durch die Behandlung gar nicht?

Dr. Tschauder: Nein. Ich spreche bewusst von Entspannung. Bei der Behandlung mit Botox ist von 20% bis 100% alles möglich und das Ergebnis lässt sich über die Dosis gestalten. Natürlich muss man ein Individuum erst kennenlernen, man muss sehen, wie derjenige auf Botox reagiert und so ist bei mir die Erstbehandlung eines neuen Patienten immer sehr zurückhaltend und eher betont niedrig dosiert. Man fängt langsam und vorsichtig an.

Redaktion: Wie finden Sie heraus, welche Dosis für Ihren Patienten die richtige ist?

Dr. Tschauder: In dem wir uns nach dem ersten Termin recht bald wiedersehen. Botox fängt ja allmählich an zu wirken. Die ersten Entspannungszeichen setzen etwa nach 2-3 Tagen ein. Dann kann der Patient die Veränderung im Spiegel wahrnehmen. Das Gesicht wirkt weicher und entspannter. Nach einer Woche hat man cirka 70% der Wirkung und nach zwei Wochen dann die ganze Wirkung. Nach zwei bis drei Wochen kommt der Patient wieder und dann machen wir erneut Nahaufnahmen von allen Seiten des Gesichts mit und ohne Mimik. Dann sehen wir uns gemeinsam die Bilder an und entscheiden, ob die Muskulatur genügend entspannt ist oder ob es noch ein bisschen mehr sein darf. Die Nachdosierung ist im Preis inbegriffen. Ich mache mir immer eine Skizze vom Gesicht und zeichne die einzelnen Injektions-Punkte und die Dosis pro Punkt ein. Botox wird in internationalen Einheiten dosiert. Erhältlich ist Botox in fertigen Fläschchen mit einem Pulver und die Substanz wird durch die Zugabe von Kochsalzlösung aktiviert. Ich nehme mir mit einer ganz feinen skalierten Spritze die Einheiten raus, die ich für die Behandlung brauche und das Ganze wird danach dokumentiert und eingescannt. Mit der Zeit bekommt man für den Patienten das ideale Schema raus, d.h. wie viele Einheiten ich brauche, damit das Gesicht immer noch natürlich, aber eben faltenfrei oder faltenarm aussieht.

Redaktion: Ab welchem Alter gehen die Behandlungen mit Botox etwa los?

Dr. Tschauder: Bei mir werden die Kunden zunehmend jünger. Einstiegsalter ist oftmals um die 30. Teilweise auch schon früher, wenn es eine psychische Belastung gibt. Bei der Zornesfalte beispielsweise. Die Zornesfalte ist der häufigste Grund, warum Kunden in meine Praxis in München kommen. In einer Zeit, in der wir viel am Computer arbeiten, viel lesen und uns viel konzentrieren, passiert es einfach unbewusst, dass man eine ständige Spannung in der Stirn hat. Die Zornesfalte impliziert anderen Mitmenschen gegenüber jedoch Zorn und Ärger - das kann sehr belastend sein. Ich habe wirklich viele Patienten, die wegen ihrer angespannten Stirn zu mir kamen und gesagt haben „ich mache niemals Botox“. Doch irgendwann ist der Leidensdruck so hoch, weil sie ständig angesprochen werden, warum sie denn so böse schauen oder warum sie verärgert sind. Der Umgang mit Freunden, Familie und Vorgesetzten wird erschwert. In solchen Fällen kann es sein, das der Patient auch unter 30 ist. Generell muss man sagen, umso früher man mit Botox Behandlungen anfängt, umso besser. Weil die Haut dann keine Chance hat, sich an den besagten Stellen permanent zu knicken und echte Furchen zu bilden. Das ist wie mit den Hautlinien in den Händen. Je mehr Jahre vergehen und man die Haut etliche Male am Tag knickt, umso eher kommt es dann irgendwann zu den permanenten Falten.

Redaktion: Aber es kommt nicht zu permanenten Schäden der Muskulatur, wenn man sich 20 Jahre mit Botox behandeln lässt?

Dr. Tschauder: Nein. Das ist wissenschaftlich bewiesen. Botox gibt es bereits seit 35 Jahren und es kommt ja in der Medizin noch weitaus häufiger zum Einsatz, als in der Ästhetik. In der Medizin werden meist nochmals deutlich höhere Dosen als bei unseren amerikanischen Kollegen in der Ästhetik verwendet. Man weiß also, dass Botox selbst bei höheren Dosierungen unschädlich ist, wenn beim Behandler exakte anatomische Kenntnisse vorliegen und es in die richtige Muskulatur injiziert wird. Aus diesen knapp 35 Jahren Erfahrung weiß man auch, dass die Muskulatur bzw. die Nerven keinen Schaden nehmen und immer wieder regenerieren können. Botox wirkt ja über eine Blockade am Nervenende, nicht in der Muskulatur. Da wo der Nerv sein Ende hat, wird für eine gewisse Zeit – von ca. 3 Monaten - die Freigabe des Transmitterstoffes blockiert, welcher im Muskel die Kontraktion hervorruft. Wenn Botox aufhört zu wirken, das ist nach 10-12 Wochen der Fall, dann werden diese Nervenendigungen wieder genauso aktiv, wie sie es vorher waren. Das ist immer reversibel, egal wie oft man das macht. Sie kehren immer wieder in den Normalzustand zurück.

Redaktion: Botox hört schon nach 10-12 Wochen auf zu wirken?

Dr. Tschauder: Ja. Deshalb muss man auch, wenn man mit Botox-Behandlungen neu anfängt, in der Regel nach drei, spätestens vier Monaten nachbehandeln. Manche sagen: „Bei mir hat es aber ein halbes Jahr gewirkt“ oder vielleicht sogar ein bisschen länger. Dann ist es nicht so, dass das Botox so lange gewirkt hat, sondern dann hat es im Einzelfall so lange gedauert, bis derjenige wieder angefangen hat, seine Muskulatur normal zu nutzen. Es gibt einige, die sich sehr schnell ihre unterbewussten Bewegungsmuster abgewöhnen und dann beispielsweise ihre Stirn nicht mehr so stark anspannen. Viele brauchen aber auch sehr lange, um sich jahrelang antrainierte Anspannungs-Muster abzugewöhnen.

Redaktion: Also fühlt man die Wirkung von Botox auch? Wenn ich mir jetzt die Zornesfalte habe behandeln lassen und ich sitze wieder vor dem Computer und spanne durch die Konzentration meine Stirn an, merke ich einen Unterschied?

Dr. Tschauder: Ja. Das fühlt sich frei an. Das sage ich auch aus eigener Erfahrung. Ich war immer sehr angespannt im Stirnbereich und im Bereich der Augenbrauen und habe auch häufig Kopfschmerzen davon bekommen. Nach der Behandlung sind die Areale richtig frei und man kann auch tatsächlich nicht mehr zu 100% anspannen. Vielleicht nur noch zu 50%. Nicht nur meine Stirn ist entspannt, ich habe auch keine Kopfschmerzen mehr.

Redaktion: Ist das Gefühl am Anfang merkwürdig?

Dr. Tschauder: Ja. Die ersten vier Wochen fühlt es sich vielleicht komisch an. Allerdings nur nach der ersten Behandlung, man gewöhnt sich sehr schnell daran. Es kommt nach ein paar Monaten der Entspannung eher zum gegenteiligen Effekt, nämlich dass der zurückkehrende Anspannungszustand als unangenehm empfunden wird.

Redaktion: Wie wird Botox abgebaut?

Dr. Tschauder: Botox ist ein Eiweiß. Und Eiweiß denaturiert bei Körpertemperatur nach spätestens drei Tagen. Das heißt, die Substanz ist nach rund 3 Tagen inaktiv. Und diese kleinen Eiweißbestandteile werden von den Aufräumzellen des Körpers zerspalten und abtransportiert. Das heißt diese Sorgen, die viele Menschen haben von wegen „jetzt habe ich Gift im Körper, welches dort streut, meinen Organismus umkreist und in die Organe geht“ ist völlig unbegründet. Innerhalb der ersten Tage nach der Behandlung setzt die Eiweißstruktur wie vorhin erwähnt am Nervenende einen Impuls- genau an der Stelle wo der elektrische Reiz in einen chemischen Reiz umgewandelt wird. Das ist wie wenn Sie ein Schlüsselloch mit einer Knetmasse zukleben. Der Schlüssel passt nicht mehr. Die Reize kommen weiter an, aber passen nicht mehr in das Schlüsselloch. Diese „Knetmasse“ bleibt dann für cirka 10 Wochen dicht und wird anschließend langsam porös und allmählich geht das Schlüsselloch wieder auf. Botox ist zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr im Körper.

Redaktion: Wenn ich also mit 30 mit Botox Behandlungen anfange, kann ich mit 50 nahezu faltenfrei sein, weil tiefe Falten sich gar nicht erst bilden konnten?

Dr. Tschauder: Ja, so ist es. Deswegen ist Botox auch die Domäne für Falten im oberen Gesichtsbereich. Gerade Zornesfalten, Stirnfalten und Krähenfüße entstehen weitestgehend durch muskuläre Anspannung. hunderte Male am Tag und sogar in der Nacht spannen wir diese Muskelgruppen an! Ich habe Patienten, deren Zornesfalte ist am Morgen stärker als am Abend, weil sie eine so rege Traumarbeit haben.

Redaktion: Wirkt Botox deshalb auch gegen Depressionen? Weil es die Anspannung der Stirn verhindert?

Dr. Tschauder: Genau. Das Gehirn übersetzt auch den Muskelspannungszustand in Befindlichkeit. Ein eigenes Biofeedback. Wenn man in der Stirn entspannt ist, übersetzt das Gehirn eine entspannte Befindlichkeit.

(Interview mit Dr. med. Dirk Tschauder, 11.12.2014)

Hier finden Sie noch weitere, ergänzende Informationen zur Substanz Botulinumtoxin.

 

Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie e.V.

Dr. Tschauder verfügt beim Einsatz dieser weltweit am häufigsten angewandten ästhetisch-medizinischen Behandlungsoption über einen sehr großen Erfahrungsschatz, betreut viele zufriedene Patienten im In- und Ausland und ist zertifiziertes Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie e.V. (DGBT) (www.dgbt.de).

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