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Hyaluronsäure – die Anti-Aging Wunderwaffe gegen Falten

Die Haut ist täglich unzähligen Belastungen und schädlichen Einflüssen ausgesetzt. Sonneneinstrahlung, UV-Belastung ganz allgemein, falsche Ernährung und Vieles mehr tragen dazu bei, dass der Teint und das Hautbild im Laufe der Zeit an Frische und Elastizität verlieren. Die zunehmend geringere Spannkraft der Haut hängt auch mit der immer stärker nachlassenden Produktion von Hyaluronsäure im Körper zusammen. Hyaluron kann bis zum 1.000-fachen des Eigengewichts an Wasser aufnehmen und es langsam an die Umgebung abgeben. Hyaluronsäure ist unter anderem deshalb so überaus wichtig für den Hydratisierungszustand der Haut und ihre zahlreichen Stoffwechselprozesse.

Eine Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure hat viele Vorteile: Durch die Tatsache, dass Hyaluron im menschlichen Körper in nahezu identischer Form vorkommt, ist es sehr gut verträglich, und es kommt nur äußerst selten zu Unverträglichkeitserscheinungen. Vorherige Allergietestungen oder Ähnliches sind nicht notwendig! Gezielt wird der Stoff je nach Bedarf in obere, mittlere und tiefere Hautschichten injiziert, wobei ein sofort sichtbarer Glättungs- oder Füll-Effekt entsteht. Diese positiven Eigenschaften sind ein Grund, warum Dr. Tschauder in seiner Privatpraxis in München Hyaluronsäure als Filler favorisiert.

Sie möchten mehr über Hyaluron erfahren? Ein kurzer Überblick zu den wichtigsten Fakten

Was kann Hyaluronsäure alles und wo liegen die Einsatzgebiete? Hyaluron wird allgemein als Anti Aging Wunderwaffe bezeichnet und kann in vielen Bereichen eingesetzt werden. Dazu zählt nicht nur die Faltenbehandlung, sondern auch verschiedene andere Bereiche in der ästhetischen Medizin, wie etwa die Auffüllung von Lippen und Gesichtskonturen (Augmentation).

Und, wie wird die Substanz nun gewonnen? Dank der modernen Technologie ist es mittlerweile möglich, Hyaluronsäure auf ganz natürlichem Wege zu gewinnen, beziehungsweise zu synthetisieren. In der Privatpraxis von Dr. Tschauder kommen stabilisierte Hyaluron-Präparate zum Einsatz, die von namhaften deutschen, schweizerischen oder schwedischen Unternehmen hergestellt werden. Die mehr als 10-jährige Erfahrung von Dr. Tschauder auf diesem Spezialgebiet hat gezeigt, mit welchen Präparaten sich die besten Ergebnisse erzielen lassen.

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Sie möchten wieder frische, straffe Haut, ohne sich einem Lifting unterziehen zu müssen? Liquid Lifting heißt in diesem Zusammenhang das Stichwort und bezeichnet nichts anderes als die Faltenbehandlung oder Augmentation mit Hyaluronsäure oder anderen Fillern unter dreidimensionalen (3D-) Gesichtspunkten. Es müssen keine Schnitte gemacht werden, und der Effekt ist sofort sichtbar. Gerne zeigen wir Ihnen, was mit Hyaluron (z.B. Teosyal®, Belotero®, Juvederm®, Volbella®, Redensity®, Restylane®), Radiesse® oder Sculptra® auf diesen Gebieten alles möglich ist.

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Lesen Sie hier: Hyaluronsäure München - Das Interview mit Dr. med. Dirk Tschauder

***DAS HYALURONSÄURE-INTERVIEW***

Redaktion: Welche Einsatzgebiete hat Hyaluronsäure?

Dr. Tschauder: Hyaluronsäure (kurz Hyaluron) wird überall in der Medizin eingesetzt, wo es zu Feuchtigkeitsmängeln kommt. In erster Linie wird das Feuchtigkeitsbindungs- und speichervermögen der Körpergewebe durch Hyaluronsäuregaben gesteigert - sei es in der Orthopädie, in der Augenheilkunde oder anderen Bereichen der Medizin.

Redaktion: Also auch im Bereich der ästhetischen Medizin, z.B. bei Falten?

Dr. Tschauder: Ja, für die Haut gilt dies in ganz besonderem Maße. Wenn man auf die letzten fünf Jahre zurückblickt, hat Hyaluron einen regelrechten Siegeszug durchlaufen. Hyaluronsäure hat aufgrund ihrer herausragenden Eigenschaften im Verlauf der vergangenen Jahre in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich an Stellenwert gewonnen. Ob es nun eine in der Kosmetik oder der Medizin eingesetzte Hyaluronsäure ist: Sie ist ganz natürlich, kommt nahezu bioidentisch im menschlichen Körper vor und besitzt eine sehr starke Sofortwirkung.

Redaktion: Bei welchen Alterungserscheinungen wird Hyaluron eingesetzt?

Dr. Tschauder: In der Orthopädie beispielsweise bei Gelenkverschleiß. Hier wird Hyaluronsäure in die Gelenke gespritzt, um die Gelenkschmierung zu verbessern. In der Augenheilkunde bei trockenen Augen und in der Dermatologie, vor allem in der kosmetischen Dermatologie, wird Hyaluronsäure eingesetzt, um die älter werdende Haut und das Bindegewebe wieder zu erfrischen, zu stärken und von innen zu befeuchten. Leider nimmt nämlich die körpereigene Hyaluronsäure-Produktion mit zunehmendem Alter ab und so wächst der Bedarf an Zufuhr von außen mit dem Älterwerden immer stärker.

Redaktion: Wird Hyaluronsäure zur Vitalisierung oder als sogenannter „Filler“ eingesetzt?

Dr. Tschauder: Es gibt verschiedene Einsatzbereiche. Die Hyaluronsäure ist in ihrer rein natürlichen Form flüssig wie Wasser. Man kann sie in dieser Form beispielsweise in Kosmetika einarbeiten oder auch direkt injizieren. In der Mesotherapie geschieht dies über viele kleine Nadelinjektionen. Die bedürftige Haut wird über viele kleine Mikroquaddeln „aufgeladen“. Es ist aber auch möglich, das Hyaluron z.B. über das revolutionäre JetPeel-Verfahren nadelfrei und somit schmerzfrei in die Haut einzuschleusen. Weiterhin gibt es die Hyaluronsäure in verschiedenen Gelformen, auch „gefestigte“ oder „stabilisierte“ Formen genannt. Hierbei wird im Produktionsprozeß der flüssigen Hyaluronsäure einen Wirkstoff hinzugefügt, welcher zwischen den einzelnen linearen Hyaluronsäure-Molekülen Verbindungen schlägt. Dadurch wird eine gelartige Konsistenz hervorgerufen. Es gibt die Hyaluronsäure also über viele Zwischenstufen von einer wässrigen bis hin zu einer sehr stark gefestigten Gelstruktur. Wenn es sich beispielsweise um erste kleine Fältchen um die Augen herum handelt, würde ich mit einem ganz leichten, fast noch wässrigen Hyaluronsäure arbeiten. Wenn es sich um stärker ausgeprägte Falten handelt, würde ich eine etwas festere, gelartigere Form wählen. Handelt es sich um tiefe Falten, würde ich eine noch festere Gelvariante verwenden. Weiterhin gibt es spezielle Hyaluronsäureformen, die verwendet werden können, um Asymmetrien auszugleichen oder verloren gegangenes Volumen wiederherzustellen. Beispielsweise bei eingefallenen Wangen, Deformitäten im Gesicht und am Körper, zum Ausgleich oder Volumenaufbau der Lippen oder auch bei Narben. Sie sehen also, die eingesetzte Hyaluronsäure ist ein wahrer Alleskönner und die dabei verwendeten Premium-Präparate sind im Vergleich zur körpereigenen Hyaluronsäure nahezu bio-identisch.

Redaktion: Was passiert in der Haut, wenn Hyaluronsäure injiziert wurde?

Dr. Tschauder: Hyaluronsäure besteht aus Polysachariden, also Multizuckermolekülen. Dabei handelt es sich um lineare Molekülstrukturen. Hyaluron hat in der Natur von allen Substanzen das größte Wasserbindungsvermögen. Kaum zu glauben, aber wahr: Ein Molekül Hyaluronsäure kann bis zum tausendfachen seines eigenen Molekülgewichtes an Wasser binden. Und genau das passiert auch in der Haut. Wir spritzen das Hyaluron in die Haut - sei es in ganz flüssiger Form oder entsprechend gefestigter Gel-Form. Die Folge: jedes Molekül zieht Feuchtigkeit an und bindet sie. Das ist der Haupteffekt. Nebeneffekt ist, dass Hyaluronsäure die Zellen in ihrem Stoffwechsel unterstützt. Die Hyaluronsäure befindet sich nicht im Zellinneren, sondern im Zellzwischenraum. Und der Stoffwechsel zwischen denn Zellen wird durch körpereigene wie auch von aussen zugeführte Hyaluronsäure verbessert. Die Widerstandskraft und die Schutzfunktion der Haut werden erhöht. Außerdem können die Injektionen mit dem gelartigen Hyaluron in einem geringen Maße, aber doch nachweisbar, zu einer Stimulierung der körpereigenen Kollagenproduktion führen.

Redaktion: Wie lange hält die Wirkung von injiziertem Hyaluron und gibt es Unterschiede zwischen den wässrigen und den gelartigen Formen?

Dr. Tschauder: Je wässriger, desto kürzer die Wirkdauer. Der Effekt von einer wässrigen Hyaluronsäure hält nur ein paar Wochen. Je fester, also gelartiger, umso länger hält die Wirkung. Man kann bei Faltenbehandlungen von einer Wirkung zwischen 6 und 12 Monaten ausgehen.

Redaktion: Und wie wird die Hyaluronsäure abgebaut?

Dr. Tschauder: Die Hyaluronsäure hat im Organismus einen natürlichen Gegenspieler: Die Hyaluronidase. Das ist ein Enzym, welches die erwähnten Zuckermoleküle spaltet. Der von außen zugeführten Hyaluronsäure ergeht es genauso wie der körpereigenen – sie wird enzymatisch abgebaut. Je „gefestigter“ die Hyaluronsäure ist, umso langsamer wird sie abgebaut. Nach einem Jahr kann man in der Regel davon ausgehen, dass das injizierte „Hyalurongel“ vollständig abgebaut ist.

Redaktion: Gibt es überhaupt Nebenwirkungen?

Dr. Tschauder: Die Hyaluronsäure kommt in allen Lebewesen auf unserem Planeten in derselben Form vor. Alle lebenden Organismen, die wir auf der Erde haben, produzieren diese kleinen Zuckermolekülketten in identischer Weise. Daher ist es auch so verträglich. Die nicht-stabilisiuerte, flüssige Hyaluronsäure hat keine Nebenwirkungen. Der für die stabilisierte, also gelartige Form verantwortliche Zusatzstoff, welcher in einer Fertigspritze nur etwa 1 Prozent ausmacht, könnte theoretisch zu einer Überempfindlichkeitsreaktion führen. Dies habe ich jedoch im Laufe meiner hoch-spezialisierten 15-jährigen ästhetisch-medizinischen Tätigkeit noch nie gesehen. Übliche Nebenwirkungen wie Rötungen, leichte, kurzzeitige Schwellungen und selten mal einen blauer Fleck können im Rahmen einer Faltenunterspritzung entstehen.

Redaktion: Dann kann bei der Behandlung quasi nur dann ein Problem auftreten, wenn der Arzt nicht die entsprechenden Fähigkeiten besitzt?

Dr. Tschauder: Genau richtig! Schief gehen kann es, wenn es dem Behandler entweder an Kompetenz oder dem richtigen ästhetischen Blick fehlt und er anatomische Strukturen nicht richtig beachtet oder ästhetische Dimensionen nicht richtig einschätzt. Dann kommt es zu einer Überbehandlung - einer künstlichen Veränderung des Gesichtes und des natürlichen Gesichtsausdrucks. Solche Behandlungsbeispiele sieht man ja leider immer wieder in den Medien. Eigentlich kann man zusammenfassend sagen: Eine gut gemachte Behandlung wird nicht als behandelt erkannt, sondern erscheint eher „persönlichkeitsunterstreichend“. Das Gesicht sieht frischer und erholter aus. Wenn Andere sehen, dass „etwas gemacht wurde“, war es schon zu viel des Guten.

Redaktion: Wie sieht es mit dem Hyaluron in der Kosmetik aus?

Dr. Tschauder: Wenn bei europäischen Produkten Hyaluron drauf steht, ist auch Hyaluron drin. Davon kann man ausgehen. Es geht allerdings um die Konzentration. Um auf die Verpackung zu schreiben, dass Hyaluron drin ist, reichen schon ganz kleine Mengen. Zusätzlich ist entscheidend, welche Qualität die Hyaluronsäure hat. Es gibt verschiedene Qualitäten, verschiedene Molekülstrukturen und verschiedene Molekülgrößen.

(Interview mit Dr. med. Dirk Tschauder, 21.04.2015)


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