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19.05.2017PROMI & VIP-Auflauf bei den SCHÖNMACHERN

Wenn es um das Thema "Beauty" geht, dann lassen sich die VIP-Ladies nicht lange bitten... Und so kamen zahlreiche (überwiegend weibliche) Prominente am Donnerstagabend zu den "Schönmachern am Friedensengel" in die Prinzregentenstraße im feinen Münchner Stadtteil Bogenhausen. Dort hatten die Dr. Sandra Moritz und Dr. Dirk Tschauder anlässlich der Neueröffnung ihrer Privatpraxis für Ästhetische Medizin zum Beauty-Cocktail geladen. Aha, also die xte Schönheitspraxis, oder? Falsch gedacht! Hier wird nicht einfach wild drauf los operiert: "Wir legen unseren Schwerpunkt auf natürliche Behandlungsverfahren – ohne Operation!", betonten die beiden "Schönmacher", die VIPs wie GNTM-Gewinnerin Kim Hnidzo, Model Maria Imizcoz (Ex-Freundin von Fußballer Javi Martinez), die Moderatorinnen Alexandra Polzin und Eva Grünbauer und Internet-Unternehmerin Natascha Grün begrüßen konnten. Was führte Kim Hnidzo zu diesem Event? Was führte Kim Hnidzo zu diesem Event? "Ich bin beim Re-Opening zu Gast. Ich bin derzeit beruflich in München, insofern passte es zeitlich gut. Ich selbst habe noch nie in meinem Leben irgendetwas an mir machen lassen. Ich habe aber in meinen Beruf ständig mit dem Thema Schönheit zu tun. Auch wenn man selbst noch nichts an sich hat machen lassen, dann bedeutet dies nicht, dass man sich die Arbeit derer, die professionell damit zu tun haben, nicht einmal anschauen kann. Als Model muss man sich um seine Haut kümmern. Das bedeutet nicht, dass man sich einfach einmal Botox "hineinpfeffert". Ich würde gerne einmal eine Hautanaylse machen lassen. Ich neige zu Sommersprossen und war gestern am Starnberger See – zum ersten Mal übrigens – und habe mir einen Sonnenbrand geholt." Viele Zeit interessiert sie in die Schönheit? "Das ist unterschiedlich. Generell gilt für mich aber "weniger ist mehr". Ich muss im Job immer perfekt aussehen und werde viel geschminkt. Insofern verwende ich in meiner Freizeit kein Make-up. Ich lege allerdings großen Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Ich gehe auch nie unabgeschminkt zu Bett. Und ich creme mich auch immer nach dem Duschen ein. Ich liebe auch meine Gel-Nägel.Ich habe ein Pferd und damit automatisch kaputte und abgesplitterte Fingernägel - ein No Go in meinem Job. Sie ist für viele die perfekte Beauty – gibt es etwas, was sie persönlich an sich stört? "Als Kind hatte ich immer ein Problem mit meinem Bauchnabel, denn er hatte die Form eines Peace-Zeichens. Seit ich 13 Jahre alt bin habe ich mir ein Bauchnabel-Piercing gewünscht. Mit 15 Jahren haben es meine Eltern endlich erlaubt - seither bin ich glücklich mit meinen Bauchnabel." Verfolgt sie die aktuelle Staffel von GNTM? "Ich habe gestern zufällig eine der Kandidatinnen getroffen, Sabine. Nächste Woche werde ich beim Finale in Oberhausen mit dabei sein, darauf freue ich mich sehr. Auf das Wiedersehen mit Heidi Klum und den Juroren, aber auch darauf, die neuen Kandidatinnen kennen zu lernen." "Ich hatte zuerst meine Bedenken" Moderatorin Alexandra Polzin sah sich in den Räumlichkeiten ebenfalls genauer um: "Ich hatte zuerst meine Bedenken, da ich zunächst an einen "Beauty-Doc" gedacht habe. Aber als ich gehört habe, dass der Schwerpunkt auf natürlichen Behandlungen liegt, wurde ich neugierig. Ich bin selbst Botschafterin für eine Naturkosmetik, insofern kenne ich mich auf diesem Gebiet ganz gut aus. Ein Beauty-Institut mit dem Schwerpunkt auf Natürlichkeit hat hier in der Stadt noch gefehlt." In den eleganten Jugenstil-Räumlichkeiten konnten sich die Gäste über die neuesten Trends auf dem Gebiet der Schönheitsmedizin und über die innovativen natürlichen Behandlungsmöglichkeiten informieren: "Unser Schwerpunkt liegt wie erwähnt auf den natürlichen Behandlungsmethoden - ohne Operation. Zum Beispiel die Schlupfliderkorrektur mit Plasmatechnik oder die Einschmelzung von Körperfettdepots mittels Ultraschall – völlig schmerzfrei und ohne Ausfallzeit. Aber auch das Fadenlifting mit Biofäden zeigt hervorragende Ergebnisse und ist eine echte Alternative zum klassischen Facelift. Zudem bieten wir Wellnessmassagen und Event-Stylings. Man kann sich bei uns auch für einen ganz besonderen Event wie Hochzeiten "schön machen" lassen. Wir freuen uns, dass wir heute so viele Damen in unseren neuen Räumlichkeiten begrüßen können", so die beiden Gastgeber. Schönheit von Kopf bis zu den Zehenspitzen: Star-Friseur Cyrill Zen vom La Biostéthique Flagship Store am Gärtnerplatz, der den Damen die neusten Trends im Bereich Haare und Make-up präsentierte. Da kann der Sommer kommen. Außerdem dabei: Moderatorin Eva Grünbauer, Annette Zenhäusern (Frau von Cyrill Zen), ELLE-Chefredakteurin Sabine Nedelchev (das Magazin war Event-Partner), Model Marlies Pfeifhofer, Moderator Goofy Förster, uvm. Link zum Artikel: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.vip-auflauf-bei-den-schoenmachern-promi-ladies-feiern-re-opening-von-schoenheitspraxis-in-muenchen.a3366384-1519-4cc4-87f1-f780212db8a4.html


29.06.2016AB AUGUST 2016 DOCDERMED® in OTTOBRUNN

Liebe Patientinnen und Patienten, Liebe Freunde und Bekannte, Nach nunmehr 15 Jahren hochspezialisierter und internationaler Tätigkeit im Bereich der ästhetischen Medizin und des präventiven Well-Agings freue ich mich, die Erweiterung meiner Praxis durch das komplette Leistungsspektrum eines Medizinischen High-Tech-Kosmetikinstitutes bekannt zu geben. Sowohl meine gesamte Berufserfahrung als auch die meines erfahrenen kosmetischen Fachpersonals werden in diesen neuen Dienstleistungsbereich einfließen. In der neuen Zentrale am S-Bahnhof Ottobrunn werden Sie in den Genuss sämtlicher Premium-Anwendungen aus den Bereichen sowohl der klassischen als auch der apparativen HighTech-Kosmetik kommen. Um nur Einige zu nennen: - JetPeel®-Skin-Booster - VISIA Gen7 - Hautanalyse - Mikrodermabrasion (SkinPeeler@) - Ultraschall stationär & CellJet® - Skin-Needler® sowie die neuesten Gerätetechnologien (3D-Lipomed®) für Behandlungen mittels: - Kryolipolyse - Radiofrequenz - Kavitation - Endermologie. Ihre Termine vereinbaren Sie bitte telefonisch unter 089 66617277. Herzliche Grüße, Dr. med. Dirk Tschauder


21.04.2015***DAS HYALURONSÄURE-INTERVIEW***

Redaktion: Welche Einsatzgebiete hat Hyaluronsäure?

Dr. Tschauder: Hyaluronsäure (kurz Hyaluron) wird überall in der Medizin eingesetzt, wo es zu Feuchtigkeitsmängeln kommt. In erster Linie wird das Feuchtigkeitsbindungs- und speichervermögen der Körpergewebe durch Hyaluronsäuregaben gesteigert - sei es in der Orthopädie, in der Augenheilkunde oder anderen Bereichen der Medizin.

Redaktion: Also auch im Bereich der ästhetischen Medizin, z.B. bei Falten?

Dr. Tschauder: Ja, für die Haut gilt dies in ganz besonderem Maße. Wenn man auf die letzten fünf Jahre zurückblickt, hat Hyaluron einen regelrechten Siegeszug durchlaufen. Hyaluronsäure hat aufgrund ihrer herausragenden Eigenschaften im Verlauf der vergangenen Jahre in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich an Stellenwert gewonnen. Ob es nun eine in der Kosmetik oder der Medizin eingesetzte Hyaluronsäure ist: Sie ist ganz natürlich, kommt nahezu bioidentisch im menschlichen Körper vor und besitzt eine sehr starke Sofortwirkung.

Redaktion: Bei welchen Alterungserscheinungen wird Hyaluron eingesetzt?

Dr. Tschauder: In der Orthopädie beispielsweise bei Gelenkverschleiß. Hier wird Hyaluronsäure in die Gelenke gespritzt, um die Gelenkschmierung zu verbessern. In der Augenheilkunde bei trockenen Augen und in der Dermatologie, vor allem in der kosmetischen Dermatologie, wird Hyaluronsäure eingesetzt, um die älter werdende Haut und das Bindegewebe wieder zu erfrischen, zu stärken und von innen zu befeuchten. Leider nimmt nämlich die körpereigene Hyaluronsäure-Produktion mit zunehmendem Alter ab und so wächst der Bedarf an Zufuhr von außen mit dem Älterwerden immer stärker.

Redaktion: Wird Hyaluronsäure zur Vitalisierung oder als sogenannter „Filler“ eingesetzt?

Dr. Tschauder: Es gibt verschiedene Einsatzbereiche. Die Hyaluronsäure ist in ihrer rein natürlichen Form flüssig wie Wasser. Man kann sie in dieser Form beispielsweise in Kosmetika einarbeiten oder auch direkt injizieren. In der Mesotherapie geschieht dies über viele kleine Nadelinjektionen. Die bedürftige Haut wird über viele kleine Mikroquaddeln „aufgeladen“. Es ist aber auch möglich, das Hyaluron z.B. über das revolutionäre JetPeel-Verfahren nadelfrei und somit schmerzfrei in die Haut einzuschleusen. Weiterhin gibt es die Hyaluronsäure in verschiedenen Gelformen, auch „gefestigte“ oder „stabilisierte“ Formen genannt. Hierbei wird im Produktionsprozeß der flüssigen Hyaluronsäure einen Wirkstoff hinzugefügt, welcher zwischen den einzelnen linearen Hyaluronsäure-Molekülen Verbindungen schlägt. Dadurch wird eine gelartige Konsistenz hervorgerufen. Es gibt die Hyaluronsäure also über viele Zwischenstufen von einer wässrigen bis hin zu einer sehr stark gefestigten Gelstruktur. Wenn es sich beispielsweise um erste kleine Fältchen um die Augen herum handelt, würde ich mit einem ganz leichten, fast noch wässrigen Hyaluronsäure arbeiten. Wenn es sich um stärker ausgeprägte Falten handelt, würde ich eine etwas festere, gelartigere Form wählen. Handelt es sich um tiefe Falten, würde ich eine noch festere Gelvariante verwenden. Weiterhin gibt es spezielle Hyaluronsäureformen, die verwendet werden können, um Asymmetrien auszugleichen oder verloren gegangenes Volumen wiederherzustellen. Beispielsweise bei eingefallenen Wangen, Deformitäten im Gesicht und am Körper, zum Ausgleich oder Volumenaufbau der Lippen oder auch bei Narben. Sie sehen also, die eingesetzte Hyaluronsäure ist ein wahrer Alleskönner und die dabei verwendeten Premium-Präparate sind im Vergleich zur körpereigenen Hyaluronsäure nahezu bio-identisch.

Redaktion: Was passiert in der Haut, wenn Hyaluronsäure injiziert wurde?

Dr. Tschauder: Hyaluronsäure besteht aus Polysachariden, also Multizuckermolekülen. Dabei handelt es sich um lineare Molekülstrukturen. Hyaluron hat in der Natur von allen Substanzen das größte Wasserbindungsvermögen. Kaum zu glauben, aber wahr: Ein Molekül Hyaluronsäure kann bis zum tausendfachen seines eigenen Molekülgewichtes an Wasser binden. Und genau das passiert auch in der Haut. Wir spritzen das Hyaluron in die Haut - sei es in ganz flüssiger Form oder entsprechend gefestigter Gel-Form. Die Folge: jedes Molekül zieht Feuchtigkeit an und bindet sie. Das ist der Haupteffekt. Nebeneffekt ist, dass Hyaluronsäure die Zellen in ihrem Stoffwechsel unterstützt. Die Hyaluronsäure befindet sich nicht im Zellinneren, sondern im Zellzwischenraum. Und der Stoffwechsel zwischen denn Zellen wird durch körpereigene wie auch von aussen zugeführte Hyaluronsäure verbessert. Die Widerstandskraft und die Schutzfunktion der Haut werden erhöht. Außerdem können die Injektionen mit dem gelartigen Hyaluron in einem geringen Maße, aber doch nachweisbar, zu einer Stimulierung der körpereigenen Kollagenproduktion führen.

Redaktion: Wie lange hält die Wirkung von injiziertem Hyaluron und gibt es Unterschiede zwischen den wässrigen und den gelartigen Formen?

Dr. Tschauder: Je wässriger, desto kürzer die Wirkdauer. Der Effekt von einer wässrigen Hyaluronsäure hält nur ein paar Wochen. Je fester, also gelartiger, umso länger hält die Wirkung. Man kann bei Faltenbehandlungen von einer Wirkung zwischen 6 und 12 Monaten ausgehen.

Redaktion: Und wie wird die Hyaluronsäure abgebaut?

Dr. Tschauder: Die Hyaluronsäure hat im Organismus einen natürlichen Gegenspieler: Die Hyaluronidase. Das ist ein Enzym, welches die erwähnten Zuckermoleküle spaltet. Der von außen zugeführten Hyaluronsäure ergeht es genauso wie der körpereigenen – sie wird enzymatisch abgebaut. Je „gefestigter“ die Hyaluronsäure ist, umso langsamer wird sie abgebaut. Nach einem Jahr kann man in der Regel davon ausgehen, dass das injizierte „Hyalurongel“ vollständig abgebaut ist.

Redaktion: Gibt es überhaupt Nebenwirkungen?

Dr. Tschauder: Die Hyaluronsäure kommt in allen Lebewesen auf unserem Planeten in derselben Form vor. Alle lebenden Organismen, die wir auf der Erde haben, produzieren diese kleinen Zuckermolekülketten in identischer Weise. Daher ist es auch so verträglich. Die nicht-stabilisiuerte, flüssige Hyaluronsäure hat keine Nebenwirkungen. Der für die stabilisierte, also gelartige Form verantwortliche Zusatzstoff, welcher in einer Fertigspritze nur etwa 1 Prozent ausmacht, könnte theoretisch zu einer Überempfindlichkeitsreaktion führen. Dies habe ich jedoch im Laufe meiner hoch-spezialisierten 15-jährigen ästhetisch-medizinischen Tätigkeit noch nie gesehen. Übliche Nebenwirkungen wie Rötungen, leichte, kurzzeitige Schwellungen und selten mal einen blauer Fleck können im Rahmen einer Faltenunterspritzung entstehen.

Redaktion: Dann kann bei der Behandlung quasi nur dann ein Problem auftreten, wenn der Arzt nicht die entsprechenden Fähigkeiten besitzt?

Dr. Tschauder: Genau richtig! Schief gehen kann es, wenn es dem Behandler entweder an Kompetenz oder dem richtigen ästhetischen Blick fehlt und er anatomische Strukturen nicht richtig beachtet oder ästhetische Dimensionen nicht richtig einschätzt. Dann kommt es zu einer Überbehandlung - einer künstlichen Veränderung des Gesichtes und des natürlichen Gesichtsausdrucks. Solche Behandlungsbeispiele sieht man ja leider immer wieder in den Medien. Eigentlich kann man zusammenfassend sagen: Eine gut gemachte Behandlung wird nicht als behandelt erkannt, sondern erscheint eher „persönlichkeitsunterstreichend“. Das Gesicht sieht frischer und erholter aus. Wenn Andere sehen, dass „etwas gemacht wurde“, war es schon zu viel des Guten.

Redaktion: Wie sieht es mit dem Hyaluron in der Kosmetik aus?

Dr. Tschauder: Wenn bei europäischen Produkten Hyaluron drauf steht, ist auch Hyaluron drin. Davon kann man ausgehen. Es geht allerdings um die Konzentration. Um auf die Verpackung zu schreiben, dass Hyaluron drin ist, reichen schon ganz kleine Mengen. Zusätzlich ist entscheidend, welche Qualität die Hyaluronsäure hat. Es gibt verschiedene Qualitäten, verschiedene Molekülstrukturen und verschiedene Molekülgrößen.


18.03.2015***DAS JET-PEEL-INTERVIEW***

Redaktion: Was ist Jetpeel und wie wird es angewendet?

Dr. Tschauder: Jetpeel ist ein revolutionäres Hautbehandlungssystem, welches in der Lage ist, die Haut nadelfrei, verletzungsfrei und schmerzfrei mit essentiellen Wirkstoffen „aufzuladen“. Damit die Haut von den mittels Jetpeel eingebrachten Wirkstoffdepots möglichst langanhaltend profitieren kann, wird sie im „Düsenjet-Modus“ regelrecht durchflutet. Man kann das Verfahren mit einer Mesotherapie vergleichen. Die Mesotherapie ist ja ein klassisches Verfahren, welches mit kleinen Mikroinjektionen arbeitet - also mit vielen kleinen Nadelstichen. Über die Nadeln werden Wirkstoffkomplexe, die für die Haut wichtig sind, eingebracht. Bei der doch recht schmerzhaften Mesotherapie reagiert die Haut allerdings mit blauen Flecken und Unruheerscheinungen, was in der Regel dann auch zu Ausfallzeiten im sozialen Leben führt. Mit Jetpeel ist es nun möglich, die Haut völlig schmerzfrei mit essentiellen Wirkstoffen zu versorgen, ohne sie dabei zu reizen!

Redaktion: Bei welchen Hautbildern wird Jetpeel angewendet?

Dr. Tschauder: Jetpeel kann bei allem, was die Haut braucht oder was ihr fehlt, eingesetzt werden. Man verwendet es zur Narbenbehandlung, zur verbesserten Wundheilung, bei trockener Altershaut, Altersflecken oder auch bei roten Äderchen/Couperose. Man kann es auch einsetzen, wenn man einen Peelingeffekt wünscht und man die Haut einfach nur vitalisieren möchte. Dies ist auch der häufigste Wunsch meiner Patienten. Die Behandlung ist nämlich wesentlich wirksamer als all das, was man sonst im kosmetischen Bereich auf dem Markt erhält.

Redaktion: Wird Jetpeel auch bei der Faltenbehandlung eingesetzt?

Dr. Tschauder: Ja! Ich muss ganz klar sagen: Tiefe Falten bleiben weiterhin eine Domäne für sogenannte „Fillerbehandlungen“ z.B. mit Hyaluronsäure-Fillern. Aber feine Linien, erste Fältchen oder große Poren - das sind ideale Einsatzgebiete des Jetpeels. Hier kann man das Hautbild verbessern, indem man die Haut stark „durchfeuchtet“ und ihr ein Höchstmaß an guten Wirkstoffen, wie z.B Hyaluronsäure und Vitaminen, zuführt. So kann man kleine Fältchen beseitigen und das ganze Hautbild deutlich verbessern.

Redaktion: Wie sieht es bei fettiger und unreiner Haut aus?

Dr. Tschauder: Auch da zeigt Jetpeel eine beeindruckende Wirkung! Man kann die unreine Haut mit diesem Verfahren natürlich sehr effizient tiefenreinigen und dadurch den Abtransport von Schmutzpartikeln oder auch von Schlackenstoffen in den Hautschichten fördern. Stark fettige Haut kann durch entsprechende Wirkstoffe, die dem „Jetstrahl“ hinzugefügt werden, positiv beeinflusst werden.

Redaktion: Ich sehe einen großen Kasten und eine Düse. Wie funktioniert das Jetpeel-Gerät nun?

Dr. Tschauder: Dieser große Kasten ist ein Generator, der einen großen Druck aufbaut. Das Pfiffige und Patentierte ist jedoch - und das kommt aus der Luft-und Raumfahrttechnik - das Schlauchsystem und das Handstück dieser Technologie. Dieses führt über ein ganz spezielles Verwirbelungssystem und Kanalsystem ein Gemisch aus Kochsalzlösung und Luft zusammen. Er verwirbelt und beschleunigt das Gemisch turbinenartig, so dass am Ende dieses Handstücks ein „Luft-Wasser-Jetstrahl“ rauskommt. Es handelt sich regelrecht um einen Düsenjetstrahl, der eine Geschwindigkeit von 720 km/h aufweist. Diese mikrofeinsten „Jet-Streams“ agieren in ihrer Jet-Geschwindigkeit so fein wie die dünnsten Nädelchen, die man in der Medizin einsetzt. Man kann damit die oberen Hautschichten bis in eine Tiefe von ungefähr 4,5 mm durchdringen. Und das ist dann die Dermis, also die mittlere Hautschicht, deutlich unterhalb der für die meisten Wirkstoffe undurchdringbaren Basalmembran. Die Basalmembran ist die Trennschicht zwischen Epidermis und Dermis und sie ist oft das, woran die meisten Kosmetika scheitern.

Redaktion: Wie läuft die Behandlung ab?

Dr. Tschauder: Die Behandlung läuft bei uns in einem erweiterten Protokoll ab. Wir legen großen Wert darauf, dass die Haut sehr ausführlich vorbereitet wird, bevor es an die eigentliche Wirkstoffzufuhr geht. Der erste Arbeitsschritt ist die Lymphdrainage. Die Lymphdrainage erfolgt über das ganze Gesicht, über die Halspartie bis unten zur Schlüsselbeingrube. Durch den Druck, der auf die Haut ausgeübt wird, wird der Abtransport von Schlackenstoffen gefördert. Im zweiten Arbeitsschritt wird die Haut dann tiefengereinigt. Das kann man sich vorstellen wie mit einem winzigen Hochdruckreiniger, der im schrägen Winkel die Haut anstrahlt und die Poren wirklich tiefenwirksam bis in ihren Grund „ausbläst“ und reinigt. Der dritte Arbeitsschritt ist dann eine Behandlung der Haut mit einer medizinischen Kochsalzlösung - im Sinne einer Vorbefeuchtung bzw. Erweichung der oberflächlichsten Hautschichten und nochmaligem Abtragen von abgestorbenen Hautzellen. Und dann geht es in den Schritten 4,5,6 oder mehr - je nachdem wie der Hautzustand ist und was die Haut bedarf - in die eigentliche therapeutische Phase. Das heißt jetzt kommen die Wirkstoffe oder Wirkstoffkomplexe, deren Defizit man vorher in der Haut ermittelt hat, nacheinander zum Einsatz. Somit wird ein individuelles Konzept für jedes Hautbild durchgeführt. Ganz zum Schluss, wenn die einzelnen Wirkstoffe eingearbeitet worden sind, wird noch einmal ein Nachreinigungsgang über die ganze Haut gemacht, um übergebliebene Wirkstoffbestandteile von der Haut zu spülen.

Redaktion: Und wie ermitteln Sie die Bedürfnisse der Haut?

Dr. Tschauder: Das erfolgt über ein Hautanalysesystem, das sich Visia Deluxe nennt. Es kommt aus den USA und ist dort der Goldstandard. Dem ganzen System liegt ein Kamerasystem zugrunde, welches aus verschieden Winkeln mit verschiedenen Vorsatzfiltern den Haut-Ist-Zustand feststellt. Dieser Haut-Ist-Zustand wird in Relation zu einer großen Gruppe von hinterlegten Patientendaten gesetzt, die das gleiche Geschlecht, die gleiche Altersgruppe und den gleichen Hauttyp haben. Angenommen eine dreißigjährige Frau mit Hauttyp 2 kommt zur Behandlung und lässt diese Analyse durchführen. Ihre Messergebnisse werden dann mit Tausenden von gleichaltrigen Frauen mit dem gleichen Hauttyp verglichen. Nun kann bei nachfolgend genannten Kriterien genau ermittelt werden, wo sie über oder unter dem Durchschnitt liegt und wo die Defizite sind. Die Kriterien sind: UV-Flecken, rote Bereiche, Faltensituation der Haut oder auch Porphyrine, also Abbauprodukte von Hautbakterien. So kann man immer auch die Besiedlung der Haut und die Verunreinigung der Haut quantifizieren. Weitere Kriterien sind die Porensituation, Flecken und die Ebenheit der Haut. Die Frage ist dann: Wo liege ich gut im grünen Bereich? Und wo ist mein roter Bereich? Entsprechend der roten Bereiche werden dann die Wirkstoffe ausgewählt, die man mit dem Jetpeel – Verfahren einbringt.

Redaktion: Können Sie mal Bespiele von diesen Wirkstoffen nennen?

Dr. Tschauder: Also allem voran das Hyaluron bzw. die Hyaluronsäure. Dabei handelt es sich um einen Wirkstoff, der für die Haut essentiell ist. Leider wird dieser mit zunehmendem Alter vom eigenen Körper immer weniger gebildet, so dass die Bedarfslage mit dem Alter immer weiter ansteigt. Die Hyaluronsäure kann mit diesem Verfahren hochdosiert und hochkonzentriert über das ganze Gesicht verteilt in die Haut eingeschleust werden. Damit wird das Feuchtigkeitsbindungsvermögen der Haut deutlich erhöht, die Haut wird regelrecht gestärkt, die Kollagenbildung angeregt und die Haut sieht viel satter und frischer aus. Das ist ein Bestandteil, der fast bei jeder Behandlung zum Einsatz kommt. Dann gibt es den Vitamin C Komplex. Vitamin C lässt die Haut fester erscheinen, sorgt durch die Reduzierung kleiner Falten für ein glatteres Gesicht, hilft bei der Wiederherstellung der Elastizität und reduziert Schwellungen und dunkle Ringe unter den Augen. Der einzigartige Jetpeel-Prozess sorgt für die maximal mögliche Versorgung der Haut mit diesem Wirkstoff – bis in die Tiefe. Und man sieht das Ergebnis sofort. Ein weiterer Wirkstoffkomplex ist der Vitamin B Komplex. Hier ist Vitamin B5 ein ganz wichtiger Hautbaustein, der für die Produktion des Coenzyms A verwendet wird. Coenzym A versorgt die Zellen mit Energie. Dadurch wird die Vitalität der Haut unterstützt. Dann haben wir noch die Glycolsäure. Die Glycolsäure kommt bei Peelings zum Einsatz. Glycolsäure ist sehr nützlich zur Unterstützung natürlicher Hautfunktionen sowie für die Anregung der Zellneubildung und zum Abtragen von abgestorbenen Zellen. Dann haben wir noch den Vitamin A Komplex. Vitamin A hilft der Haut Feuchtigkeit aufzunehmen erzielt bei Pigmentierungen und feinen Falten eine Besserung. Ein weiterer Komplex hilft bei roten Äderchen: der sogenannte Anti-Couperose-Komplex. Damit ist man in der Lage, Gefäßveränderungen der Haut positiv zu beeinflussen. Last but not least gibt es noch einen Whitening-Komplex, welcher auf natürlichen Ingredienzien beruht. Bei diesen hat man herausgefunden, dass sie depigmentierend oder pigmentaufhellend wirken. Der Whitening-Komplex kommt vor allem bei Altersflecken, Sonnenschäden der Haut oder übermäßiger Pigmentierung zum Einsatz. Und die Forschung schläft nicht. Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht ein neuer Wirkstoff auf dem Markt kommt, der einen weiteren Einsatzzweck abdeckt.

Redaktion: Seit wann gibt es die Jetpeel-Methode?

Dr. Tschauder: Die Jetpeel-Technologie in der letzten Evolutionsstufe gibt es jetzt seit zwei Jahren. Es gab eine Vorgänger-Technologie, die ähnlich ausgerichtet war, aber nicht ganz so intensiv wirkte. Die kam etwa vor fünf Jahren auf dem Markt. Es gibt mittlerweile auch ein Weltpatent auf diese Methode.

Redaktion: Was passiert mit der Haut während der Behandlung?

Dr. Tschauder: Man kann unter´m Strich sagen: Man sieht den Effekt sofort! Man sieht den Effekt unmittelbar, schon während der Behandlung. Die Haut saugt die Wirkstoffe auf wie ein trockener Schwamm. Zwischendurch gebe ich dem Patienten den Spiegel und zeige ihm den „Vorher-Nachher-Effekt“.

Redaktion: Wie sieht die Haut danach aus? Gibt es Rötungen?

Dr. Tschauder: Die Haut schaut aus, als würden Sie gerade aus dem Fitness-Studio kommen. Sie sehen vital aus, haben einen „Glow“, also ein wunderschönes Strahlen - that´s it!

Redaktion: Wie lange hält der Effekt und wie oft sollte man die Jetpeel Behandlung durchführen?

Dr. Tschauder: Man sollte erst einmal die Defizite, also die entleerten Tanks der Haut, stufenweise auffüllen. Idealerweise geschieht dies über eine 6er-Behandlungsserie im Abstand von jeweils ein bis zwei Wochen. Dann kann man alle 4 Wochen eine Auffrischung machen oder alle 4-6 Monate eine neue Behandlungsserie. Mit diesen Behandlungsprotokollen erzielt man die besten Ergebnisse mit Jetpeel.

Redaktion: Wie fühlt sich Jetpeel auf der Haut an? Schon mal selber gemacht?

Dr. Tschauder: Ja klar! Leider hab ich viel zu selten die Zeit dafür. Aber es ist wirklich toll und fühlt sich großartig an! Man merkt richtig, wie die Haut durchmassiert wird und sich immer mehr "auflädt". Man spürt diese „Durchfeuchtung“ richtig im Sinne eines "Vital- und Frischekicks".


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