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25.01.2015Das Interview über die ***FETT-WEG-SPRITZE***

Redaktion: Wann eignet sich die Fett-Weg-Spritze?

Dr. Tschauder: Die Fett-Weg-Spritze eignet sich vor allem für Unterhautfettgewebsansammlungen oder Fettdepots bis zu einem gewissen Ausmaß, die durch Diät und Sport nicht beeinflussbar sind. Sie sind in der Regel genetisch bedingt, hartnäckig ohne Ende und werden einfach nicht kleiner, egal was man dagegen tut. Sie eignet sich nicht zur Gewichtsreduktion und für Menschen, die ein starkes Übergewicht haben und große Fettbereiche verkleinern möchten.

Redaktion: Wie läuft so eine Behandlung ab?

Dr. Tschauder: Zuerst wird untersucht, ob es sich überhaupt um Fett oder nur um schlaffe Haut handelt. Es kommen auch manch ältere Menschen zu mir, die schlank sind und eigentlich nur an einer Erschlaffung der Haut leiden. In diesem Fall macht eine Behandlung mit der Fett-Weg-Spritze keinen Sinn. Der Patient muss erst einmal intensiv untersucht werden, indem das Gewebe abgetastet und das Arial, das behandelt werden soll, mit einem Kajalstift oder einem farbigen Marker markiert wird. Dies geschieht idealerweise in einer aufrechten Position, vor allem wenn es sich um ein Doppelkinn, Hängebäckchen, Ober- und Unterbauch oder Reiterhosen handelt. Nach der Markierung wird dieser Bereich von außen mit einer Betäubungscreme betäubt, damit die Haut unempfindlich wird. Anschließend werden in diesem Bereich - in einem bestimmten Muster und einem bestimmten Abstand zueinander - viele Injektionen gesetzt, über die dann die fettauflösende Substanz eingebracht wird. Dabei handelt es sich um einen Sojaextrakt aus der Sojapflanze, der in seiner chemischen Struktur den Fettzellwänden bzw. Bestandteilen aus der Fettzellwand gleicht. Wenn man die Zellen mit diesem sehr hoch konzentrierten Extrakt – zusätzlich angereichert mit einem Vitamincocktail für eine höhere Wirksamkeit – umspült, reagieren zwar nicht alle, aber einige der Fettzellen darauf. Sie werden porös und die Fettzellwand wird brüchig. In diesem Augenblick hat die Fettzelle verloren, sie entleert sich. Eine Fettzelle ist eine relativ einfach gebaute Zelle. Die Hülle ist praktisch wie ein Ballon, der nicht mit Luft sondern mit freien Fettsäuren - im übertragenen Sinn Öl - gefüllt ist. Die Fettzelle hat verschiedene Funktionen, wie die Speicherung von Energie – dies geschieht über diesen Fett-Öl-Speicher, außerdem beeinflusst sie den Hormonhaushalt und besitzt Thermoisolierungseffekte. Lange Rede, kurzer Sinn: Bei der Entleerung der Fettzelle gelangen diese freien Fettsäuren aus der Zelle in den Zwischenzellraum. Dort werden sie dann in das Lymph-sowie ins Blutsystem aufgenommen, ähnlich dem Verdauungsprozess im Magendarmtrakt. Die Fette werden aus der Nahrung ins Blut aufgenommen, zur Leber transportiert und über die Leber verstoffwechselt. Die Leber kann nicht unterscheiden, ob das abtransportierte Fett aus einer aufgelösten Fettzelle stammt oder aus einer Schweinshaxe, die man im Biergarten gegessen hat. Der Leber ist das völlig egal.

Redaktion: Füllt sich die Fettzelle wieder auf?

Dr. Tschauder: Nein. Durch das porös werden der Fettzelle ist die Fettzellwand kaputt gegangen. Das, was von der Fettzellwand übrig bleibt, wird ebenfalls gespalten und von Makrophagen und Fresszellen des Körpers eliminiert. Das ist ein ähnlicher Prozess wie nach einer Verletzung oder einem großen Bluterguss. Wir haben zum Glück Funktionen in unserem Organismus, die dafür sorgen, dass die Überbleibsel abtransportiert und ausgeschieden werden.

Redaktion: Wie geht es nach der Behandlung weiter?

Dr. Tschauder: Es ist nun mal ein Vorgang, bei dem etwas kaputt gemacht wird. Die Fettzellen werden vernichtet. Übrigens auch wichtig zu wissen: Fettzellen regenerieren sich nicht, sie werden nicht neu gebildet. Man hat sie von Geburt an. In den ersten Lebensjahren gibt es noch eine leichte Veränderung der Fettzellenanzahl. Im Großen und Ganzen ist es jedoch genetisch festgelegt, wie viele Fettzellen der Mensch hat und an welchen Stellen sie sitzen. Dies ist der Grund, warum die eine Frau Probleme mit Reiterhosen und die andere Probleme mit einem dicken Bauch oder einem Doppelkinn hat. Das ist genetisch schon determiniert. Da die Fettzellen zum Teil zerstört wurden, entsteht ein innerer Reizzustand, eine Art Infektion im Gewebe. Das zeigt sich an der Reaktion dieses behandelten Areals in Form von Rötung, deutlicher Schwellung, Ziehen, Brennen oder auch mal Schmerzen über einen Zeitraum von bis zu 14 Tagen. Das hängt auch davon ab, wie empfindlich der Patient ist.

Redaktion: Also auch das Brennen und die Schmerzen können bis zu 14 Tagen andauern?

Dr. Tschauder: Wenn man sehr empfindlich ist, ja. Wenn man beispielsweise die sog. „Banana Rolls“, das ist der Übergang von den Oberschenkeln zum Gesäß, behandeln lässt und nach der Behandlung den ganzen Tag sitzt, reizt man diesen Bereich. Dies kann dann auch ein wenig schmerzhaft sein. Patienten die relativ unempfindlich sind, sagen: „Es hat ein bisschen gebrannt, ein bisschen gezogen, nicht weiter tragisch“. Die Intensität der Schmerzen wird also individuell wahrgenommen. Man sollte sich allerdings schon darauf einstellen, dass die ersten Tage nach der Behandlung kein Honigschlecken sind. Schwellungen sind die Hauptnebenwirkung. Der behandelte Bereich schwillt teilweise um das Doppelte an. Ab dem dritten Tag nach der Behandlung klingt die Schwellung wieder ab. Aber auch hier gibt es Patienten, bei den nach 10 Tagen noch eine Restschwellung besteht. Bei Anderen ist bereits nach einer Woche alles abgeschwollen. Und was man vor der Behandlung beachten sollte: Sichtbare Bereiche wie Hals oder Doppelkinn sollten zu einer Jahreszeit behandelt werden, in der man einen Schal oder ein Halstuch tragen kann. Bereiche wie Bauch oder Beine lassen sich bei weitem einfacher verdecken.

Redaktion: Und wie viele Behandlungen benötigt man bei kleinen Stellen, wie an den Knien oder bei einem Doppelkinn?

Dr. Tschauder: Für kleine Stellen reichen normalerweise ein bis zwei Behandlungen, für große Areale wie Reiterhosen oder Ober-/Unterbauch braucht man in der Regel etwa 4 Behandlungen. Wichtig ist, dass der Abstand zwischen zwei Behandlungen mindestens acht Wochen beträgt, damit das Gewebe wirklich Zeit hat, sich zu beruhigen. Man muss warten bis alle „Überbleibsel“ der zerstörten Fettzellen abtransportiert wurden. Diesem Umbauprozess sollte man Zeit geben, bevor man wieder den nächsten Impuls gibt.

11.12.2014*** DAS BOTOX-INTERVIEW ***


BOTOX® Redaktion:
Wir kennen aus den Medien viele Negativ-Beispiele für die Behandlung mit Botox. Erstarrte und geschwollene Gesichter mit der Überschrift „Botox Panne“ – wie erst kürzlich bei Christian Ulmen. Kann Botox diese Wirkung haben?

Dr. Tschauder: Wenn das Gesicht total unnatürlich und „verzogen“ aussieht, ist Botox nur ein Teil der Wahrheit. Da sind meistens in übertriebener Art und Weise verschiedene Verfahren zur Anwendung gekommen und es wurde unter anderem viel zu viel Volumen kreiert. Eventuell kam noch ein chirurgischer Eingriff, wie etwa ein Facelift, hinzu. Botox wurde bei solchen Ergebnissen oftmals zusätzlich in extrem hoher Dosierung verwendet. Die Amerikaner neigen dazu, mit Botox an die absoluten Limits zu gehen. Bei diesen Dosierungen kann man tatsächlich von einer Lähmung der Muskulatur sprechen. Da rührt sich nichts mehr. Im Englischen: „Frozen Face“ - das eingefrorene Gesicht. Das ist etwas, was wir in Europa scheuen wie der Teufel das Weihwasser! Die Europäer nutzen in der Regel nur 20% bis maximal 50% von der Dosierung, die Amerikaner verwenden. In Amerika ist Botox ein Statussymbol. Man darf sehen, dass man behandelt wurde, und viele verlangen regelrecht von ihrem Arzt, dass sich nichts mehr rühren darf. Es liegt natürlich im Verantwortungsbereich des Arztes, solche Anfragen abzulehnen. Das kommt bei uns auch vor. Sehr selten, aber ich hatte auch schon Kunden in der Praxis, die danach gefragt haben und die ich dann unverrichteter Dinge wieder heim schicken musste.

Redaktion: Also bieten Sie keine derartigen Behandlungen an?

Dr. Tschauder: Nein, das mache ich nicht. Entweder der Patient nimmt die Behandlung so an, wie ich das Ergebnis für ästhetisch und natürlich empfinde, oder er muss sich halt eine andere Adresse suchen.

Redaktion: Also lähmen Sie die Muskulatur durch die Behandlung gar nicht?

Dr. Tschauder: Nein. Ich spreche bewusst von Entspannung. Bei der Behandlung mit Botox ist von 20% bis 100% alles möglich und das Ergebnis lässt sich über die Dosis gestalten. Natürlich muss man ein Individuum erst kennenlernen, man muss sehen, wie derjenige auf Botox reagiert und so ist bei mir die Erstbehandlung eines neuen Patienten immer sehr zurückhaltend und eher betont niedrig dosiert. Man fängt langsam und vorsichtig an.

Redaktion: Wie finden Sie heraus, welche Dosis für Ihren Patienten die richtige ist?

Dr. Tschauder: In dem wir uns nach dem ersten Termin recht bald wiedersehen. Botox fängt ja allmählich an zu wirken. Die ersten Entspannungszeichen setzen etwa nach 2-3 Tagen ein. Dann kann der Patient die Veränderung im Spiegel wahrnehmen. Das Gesicht wirkt weicher und entspannter. Nach einer Woche hat man cirka 70% der Wirkung und nach zwei Wochen dann die ganze Wirkung. Nach zwei bis drei Wochen kommt der Patient wieder und dann machen wir erneut Nahaufnahmen von allen Seiten des Gesichts mit und ohne Mimik. Dann sehen wir uns gemeinsam die Bilder an und entscheiden, ob die Muskulatur genügend entspannt ist oder ob es noch ein bisschen mehr sein darf. Die Nachdosierung ist im Preis inbegriffen. Ich mache mir immer eine Skizze vom Gesicht und zeichne die einzelnen Injektions-Punkte und die Dosis pro Punkt ein. Botox wird in internationalen Einheiten dosiert. Erhältlich ist Botox in fertigen Fläschchen mit einem Pulver und die Substanz wird durch die Zugabe von Kochsalzlösung aktiviert. Ich nehme mir mit einer ganz feinen skalierten Spritze die Einheiten raus, die ich für die Behandlung brauche und das Ganze wird danach dokumentiert und eingescannt. Mit der Zeit bekommt man für den Patienten das ideale Schema raus, d.h. wie viele Einheiten ich brauche, damit das Gesicht immer noch natürlich, aber eben faltenfrei oder faltenarm aussieht.

Redaktion: Ab welchem Alter gehen die Behandlungen mit Botox etwa los?

Dr. Tschauder: Bei mir werden die Kunden zunehmend jünger. Einstiegsalter ist oftmals um die 30. Teilweise auch schon früher, wenn es eine psychische Belastung gibt. Bei der Zornesfalte beispielsweise. Die Zornesfalte ist der häufigste Grund, warum Kunden in meine Praxis kommen. In einer Zeit, in der wir viel am Computer arbeiten, viel lesen und uns viel konzentrieren, passiert es einfach unbewusst, dass man eine ständige Spannung in der Stirn hat. Die Zornesfalte impliziert anderen Mitmenschen gegenüber jedoch Zorn und Ärger - das kann sehr belastend sein. Ich habe wirklich viele Patienten, die wegen ihrer angespannten Stirn zu mir kamen und gesagt haben „ich mache niemals Botox“. Doch irgendwann ist der Leidensdruck so hoch, weil sie ständig angesprochen werden, warum sie denn so böse schauen oder warum sie verärgert sind. Der Umgang mit Freunden, Familie und Vorgesetzten wird erschwert. In solchen Fällen kann es sein, das der Patient auch unter 30 ist. Generell muss man sagen, umso früher man mit Botox Behandlungen anfängt, umso besser. Weil die Haut dann keine Chance hat, sich an den besagten Stellen permanent zu knicken und echte Furchen zu bilden. Das ist wie mit den Hautlinien in den Händen. Je mehr Jahre vergehen und man die Haut etliche Male am Tag knickt, umso eher kommt es dann irgendwann zu den permanenten Falten.

Redaktion: Aber es kommt nicht zu permanenten Schäden der Muskulatur, wenn man sich 20 Jahre mit Botox behandeln lässt?

Dr. Tschauder: Nein. Das ist wissenschaftlich bewiesen. Botox gibt es bereits seit 35 Jahren und es kommt ja in der Medizin noch weitaus häufiger zum Einsatz, als in der Ästhetik. In der Medizin werden meist nochmals deutlich höhere Dosen als bei unseren amerikanischen Kollegen in der Ästhetik verwendet. Man weiß also, dass Botox selbst bei höheren Dosierungen unschädlich ist, wenn beim Behandler exakte anatomische Kenntnisse vorliegen und es in die richtige Muskulatur injiziert wird. Aus diesen knapp 35 Jahren Erfahrung weiß man auch, dass die Muskulatur bzw. die Nerven keinen Schaden nehmen und immer wieder regenerieren können. Botox wirkt ja über eine Blockade am Nervenende, nicht in der Muskulatur. Da wo der Nerv sein Ende hat, wird für eine gewisse Zeit – von ca. 3 Monaten - die Freigabe des Transmitterstoffes blockiert, welcher im Muskel die Kontraktion hervorruft. Wenn Botox aufhört zu wirken, das ist nach 10-12 Wochen der Fall, dann werden diese Nervenendigungen wieder genauso aktiv, wie sie es vorher waren. Das ist immer reversibel, egal wie oft man das macht. Sie kehren immer wieder in den Normalzustand zurück.

Redaktion: Botox hört schon nach 10-12 Wochen auf zu wirken?

Dr. Tschauder: Ja. Deshalb muss man auch, wenn man mit Botox-Behandlungen neu anfängt, in der Regel nach drei, spätestens vier Monaten nachbehandeln. Manche sagen: „Bei mir hat es aber ein halbes Jahr gewirkt“ oder vielleicht sogar ein bisschen länger. Dann ist es nicht so, dass das Botox so lange gewirkt hat, sondern dann hat es im Einzelfall so lange gedauert, bis derjenige wieder angefangen hat, seine Muskulatur normal zu nutzen. Es gibt einige, die sich sehr schnell ihre unterbewussten Bewegungsmuster abgewöhnen und dann beispielsweise ihre Stirn nicht mehr so stark anspannen. Viele brauchen aber auch sehr lange, um sich jahrelang antrainierte Anspannungs-Muster abzugewöhnen.

Redaktion: Also fühlt man die Wirkung von Botox auch? Wenn ich mir jetzt die Zornesfalte habe behandeln lassen und ich sitze wieder vor dem Computer und spanne durch die Konzentration meine Stirn an, merke ich einen Unterschied?

Dr. Tschauder: Ja. Das fühlt sich frei an. Das sage ich auch aus eigener Erfahrung. Ich war immer sehr angespannt im Stirnbereich und im Bereich der Augenbrauen und habe auch häufig Kopfschmerzen davon bekommen. Nach der Behandlung sind die Areale richtig frei und man kann auch tatsächlich nicht mehr zu 100% anspannen. Vielleicht nur noch zu 50%. Nicht nur meine Stirn ist entspannt, ich habe auch keine Kopfschmerzen mehr.

Redaktion: Ist das Gefühl am Anfang merkwürdig?

Dr. Tschauder: Ja. Die ersten vier Wochen fühlt es sich vielleicht komisch an. Allerdings nur nach der ersten Behandlung, man gewöhnt sich sehr schnell daran. Es kommt nach ein paar Monaten der Entspannung eher zum gegenteiligen Effekt, nämlich dass der zurückkehrende Anspannungszustand als unangenehm empfunden wird.

Redaktion: Wie wird Botox abgebaut?

Dr. Tschauder: Botox ist ein Eiweiß. Und Eiweiß denaturiert bei Körpertemperatur nach spätestens drei Tagen. Das heißt, die Substanz ist nach rund 3 Tagen inaktiv. Und diese kleinen Eiweißbestandteile werden von den Aufräumzellen des Körpers zerspalten und abtransportiert. Das heißt diese Sorgen, die viele Menschen haben von wegen „jetzt habe ich Gift im Körper, welches dort streut, meinen Organismus umkreist und in die Organe geht“ ist völlig unbegründet. Innerhalb der ersten Tage nach der Behandlung setzt die Eiweißstruktur wie vorhin erwähnt am Nervenende einen Impuls- genau an der Stelle wo der elektrische Reiz in einen chemischen Reiz umgewandelt wird. Das ist wie wenn Sie ein Schlüsselloch mit einer Knetmasse zukleben. Der Schlüssel passt nicht mehr. Die Reize kommen weiter an, aber passen nicht mehr in das Schlüsselloch. Diese „Knetmasse“ bleibt dann für cirka 10 Wochen dicht und wird anschließend langsam porös und allmählich geht das Schlüsselloch wieder auf. Botox ist zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr im Körper.

Redaktion: Wenn ich also mit 30 mit Botox Behandlungen anfange, kann ich mit 50 nahezu faltenfrei sein, weil tiefe Falten sich gar nicht erst bilden konnten?

Dr. Tschauder: Ja, so ist es. Deswegen ist Botox auch die Domäne für Falten im oberen Gesichtsbereich. Gerade Zornesfalten, Stirnfalten und Krähenfüße entstehen weitestgehend durch muskuläre Anspannung. hunderte Male am Tag und sogar in der Nacht spannen wir diese Muskelgruppen an! Ich habe Patienten, deren Zornesfalte ist am Morgen stärker als am Abend, weil sie eine so rege Traumarbeit haben.

Redaktion: Wirkt Botox deshalb auch gegen Depressionen? Weil es die Anspannung der Stirn verhindert?

Dr. Tschauder: Genau. Das Gehirn übersetzt auch den Muskelspannungszustand in Befindlichkeit. Ein eigenes Biofeedback. Wenn man in der Stirn entspannt ist, übersetzt das Gehirn eine entspannte Befindlichkeit.

06.09.2014BOTOX kann gegen Depressionen helfen bzw. die Stimmungslage verbessern...

Wissenschaftliche Studien beweisen: BOTOX (Markennamen Botox, Xeomin, Dysport, Vistabel, Bocouture, Azzalure) kann gegen Depressionen helfen bzw. die Stimmungslage verebessern: Viele kennen den Trick: Klemmt man sich einen Bleistift zwischen die Zähne, werden zwangsläufig die Lächelmuskeln aktiviert. Das Gehirn lässt sich durch das unechte Lächeln täuschen und man fühlt sich tatsächlich gleich ein wenig fröhlicher als zuvor. Den gleichen Effekt nutzen jetzt Psychiater zur Behandlung von Depressionen: Sie spritzen Botox in jene Muskeln auf der Stirn, die für einen zornigen, sorgenvollen oder bedrückten Gesichtsausdruck verantwortlich sind... Sie wollen mehr erfahren? Hier der Link zum Artikel auf www.welt.de http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article131398222/Botox-die-Hilfe-gegen-Depressionen.html

14.04.2014NEU IN MÜNCHEN - Professionelle Hautanalyse auf höchstem Niveau

Das Canfield VISIA Deluxe ist eine der fortschrittlichsten und innovativsten Hautanalyse-Technologien auf dem Markt. Egal ob es sich um die Bestimmung und Quantifizierung von Falten, Poren, Pigmentierung, UV-Schädigung, Wimpernanalyse (Wimpernlänge und Wimpernvolumen) oder Befundvergleiche und Behandlungsverlaufsdokumentationen handelt, das VISIA Deluxe bringt aktuelle Momentaufnahmen des Haut-Ist-Zustandes in höchster Auflösung und setzt den Befund in Relation zur Altersgruppe der/des Untersuchten. Es ergeben sich durch die Canfield VISIA Deluxe Hautanalyse objektive Messergebnisse und damit wertvolle Grundlagen für individuelle Behandlungskonzepte in Therapie und Prävention.

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